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Craniosacrale Körpertherapie

Was ist die Craniosacral Therapie?

Sie ist eine ganzheitliche sanfte, manuelle Form der Körperarbeit. Behandelt wird vorwiegend am Schädel (Cranium), Rumpf, Wirbelsäule und Kreuzbein (Sacrum), daher der Name "Craniosacral". Gehirn und Rückenmark sind umgeben von Häuten (Meningen), die mit dem Hirnwasser (Liquor cerebrospinalis) gefüllt sind. Der Liquor schützt und versorgt unser Gehirn und Rückenmark. Er enthält die Urkraft, die Informationen über unseren Körper und unsere Gesundheit. Flüssigkeit in der Flüssigkeit (Fluid in the Fluid) oder auch Atem des Lebens genannt.

Meningen und der Liquor bilden den craniosacralen Rhythmus (6-12 Zyklen pro Minute). Dieser beeinflusst unser Nerven-, Gefäß-, Hormon-, Lymph-, Atmungs-, Muskel-, Organ- und Skelettsystem. Kann dieser Rhythmus nicht richtig fließen, ist er blockiert, so können Schädigungen, Krankheiten auf allen Körpersystemen entstehen. Der Craniosacral Rhythmus ist schon beim Embryo als Primäratmung vorhanden und ist im Sterbeprozess noch länger als der Atemrhythmus und Herzschlag spürbar.

Grundsätze der Craniosacralen Therapie:

- Der Körper ist eine Einheit

- Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele

- Struktur und Funktion stehen in Wechselwirkung,
-
beeinflussen sich gegenseitig


Der Körper ist imstande:
- sich selbst zu regulieren
- sich selbst zu heilen
- sich gesund zu erhalten

Geschichte der Craniosacralen Therapie

Bereits im 17. Jahrhundert erkannte ein italienischer Forscher rhythmische Bewegungen der Hirnhäute und den Fluss des Liquors (Hirnwasser) über Nervenscheiden in den peripheren Bereichen


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• Andrew Taylor Still (1828 – 1917) war der
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Begründer der Osteopathie

• Dr. William Garner Sutherland (1873 – 1954) war
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sein Schüler und entwickelte die Craniosacrale Therapie

• Dr. John E. Upledger (geb. 1931) ein amerikanischer
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Osteopath, verbreitete und prägte in den 70er Jahren
-
die Craniosacrale Therapie

Wie wirkt die Craniosacrale Therapie?

Im Laufe des Lebens entstehen durch Geburt, Entwicklung, Stürze, Unfälle, Operationen und Krankheiten körperliche und seelische Traumen. Diese werden im Zellgedächtnis gespeichert und können die Gesunderhaltung und die Selbstregeneration blockieren. Der Fluss der Lebenskraft ist gestört. Die Craniosacrale Behandlung unterstützt das autonome und zentrale Nervensystem, als auch den Bewegungsapparat, indem der gestörte Craniosacralrhythmus wieder ausgeglichen wird.

 

Die Selbstregulation, die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden gestärkt. Die Therapie wirkt entspannend auf Muskulatur, Bindegewebe, Organe und Psyche, indem das Körperbewusstsein, die Flexibilität und die Konzentration gestärkt werden.

 

Craniosacrale Therapie bei Baby und Kind:

Bei Baby und Kind wird durch die Craniosacrale Therapie der Stoffwechsel stark angeregt.

Daher ist meistens nach einer Behandlung ein Windelwechsel notwendig.

 

Oft haben Baby und Kind nach der Behandlung Hunger, so dass ausreichend Zeit zum Stillen oder Füttern eingeplant werden muss.


Mitzubringen sind:

- Wickeltasche mit Windeln

- Flaschennahrung

- ein Handtuch

 

Wie sieht die Arbeit mit der Craniosacralen Therapie aus?

Der Patient liegt mit bequemer Kleidung meist in Rückenlage auf der Behandlungsliege in ruhiger Atmosphäre. Der Behandlungsablauf richtet sich neben einer strukturellen Grundbehandlung nach den Beschwerden des Patienten. Der Fokus ist auf das Gesunde zu setzen. Es erhält Raum, um arbeiten zu können.

 

An verschiedenen Körperstellen lauscht der Therapeut dem Craniosacralen Rhythmus, ertastet Blockaden und Dysfunktionen. Mit sanften, manuellen, spezifischen Techniken werden die Blockaden behandelt und harmonisiert, damit das Craniosacrale System wieder ungehindert fließen kann und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

 

Craniosacrale Therapie bei Baby und Kind:

Die Behandlung bei Baby und Kind verläuft im Prinzip wie bei Erwachsenen.

Es bestehen jedoch zwei Unterschiede:

1. Während der Behandlung besteht Körperkontakt zwischen Mutter oder Vater und dem Kind, zum Beispiel auf dem Schoß von Mutter oder Vater.

 

2.Die reine Behandlungsdauer ist bei Babies auf ca. 20 - 30 Minuten und bei Kindern auf ca. 45 Minuten beschränkt.

Anwendungsgebiete - (Auszug)

- Allergien
- Stress, Erschöpfung
- zur allgemeinen Entspannung
- Konzentrationsschwäche
- Sprachstörungen
- Kopfschmerzen/Migräne
- Hör- und Sehstörungen
- Schlafstörungen
- Hyperaktivität
- Bandscheibenvorfälle
- Ischialgien
- Skoliosen, Rückenprobleme
- chronische Schmerzzustände
- Schwindel, Schleudertrauma
- Funktionsstörungen des Vegetativums
- Zähneknirschen
- hypertoner Muskulatur
- Burn out Syndrom
- Osteoporose
- Entwicklungsprobleme bei Babys und Kindern:
• Schreibabys
• Spuckbabys
• Saugprobleme
• Bauchkrämpfe
• Schlafprobleme

Kontraindikationen

- akute Entzündung z.B. Hirnhautentzündung
- akuter Herzinfarkt
- akuter Schlaganfall
- Schädelbruch
- schwere oder offene Kopfverletzungen
- Infektionen mit ungeklärtem Verlauf
- schwere Geisteskrankheiten

Behandlungsdauer

Behandlungsdauer beim Erwachsenen:

Behandlung 60 Minuten. Für die Behandlung einer Vielzahl der Indikationen sind in der Regel 6-10 Sitzungen empfehlenswert. Die Abstände der weiteren Behandlungen können individuell abgestimmt werden.

 

Behandlungsdauer beim Kind ab dem 3.-4.Lebensjahr bis zur Pupertät:
60 Minuten. Davon 45 Minuten reine Behandlungszeit.

 

Behandlungsdauer beim Baby bis zum 15.Monat

45-60 Minuten. Darin sind enthalten Vorgespräch, Wickeln und Füttern, sowie 20-30 Minuten reine Behandlungszeit.

 

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Dauer & Kosten


60 Min. / Behandlung

Dauer & Kosten

Für Babys + Kinder von 0 - 12 Jahren

50 Min. / Behandlung